TSG Lindau - Zech e.V.
Abteilung Wassersport

   

 

 

 

 

 



Einhandregatta
26. August 2006

 

Einhand-Regatta am 26.08.2006

Dieses Jahr fand die Einhand-Regatta früher als gewohnt statt. Enzi, als mittlerweile traditioneller Regattaleiter unserer „Einhand“ legte diesen Termin im Juni fest, ohne zu diesem Zeitpunkt zu wissen, dass er an diesem Wochenende gar keine Zeit haben wird ... Macht nichts – Peter ist als Regattaleiter gerne eingesprungen und freute sich, dass am Samstagmorgen insgesamt 19 Steuermänner und eine Steuerfrau bei strahlendem Sonnenschein zur Steuermannsbesprechung eintrafen. Leider wehte der schöne Wind vom Vortag nicht mehr, so dass sich alle auf eine eher „gemütliche“ Wettfahrt einstellen konnten. Genauer gesagt: Es gab zunächst GAR KEINEN WIND!!! Na ja, macht auch nichts, dann versuchen wir eben mit der Strömung zum 66er Seezeichen zu treiben ... dachte sich so mancher Teilnehmer. Andere wiederum meinten, in dem dichten Gedränge am Start merkt die Regattaleitung sicher nicht, dass man gar nicht erst über die Startlinie, sondern dran vorbei segelt. Falsch gedacht! Und wieder andere fanden die Gesellschaft der Regattaleitung so reizvoll, dass sie sich fast eine halbe Stunde hinter der Startlinie aufhielten ... nach dem Startschuss wohlgemerkt!

Aber trotzdem kamen die Katamarane und auch die Yachten irgendwann und irgendwie vorwärts und segelten im Rausche der Geschwindigkeit dem 66er-Pfahl zu. Die beiden Peters (Ziegler und Bruder), die die Regattaleitung spielten, hatten zum Glück mit allen Teilnehmern großes Verständnis und verkürzten die lange Bahn, so dass die Kats nur um den 66er, um das Läutwerk und wieder zurück mussten und die Yachten um den 66er und dann wieder zurück nach Zech segelten. Welch ein Segen! Aber siehe da, kaum war die Bahnverkürzung mitgeteilt, setzte sich endlich ein leichter Westwind durch, der das ganze Feld noch mal richtig durcheinander würfelte. Mit gesetzten Spis segelten dann alle dem Ziel entgegen und zwar alle so nah beieinander, dass es bei der Auswertung der gesegelten Zeiten noch ganz schön spannend wurde. Und die beiden Peters sind beim Notieren der Zeiten wirklich ins Schwitzen gekommen, denn auf einmal kamen alle Yachten fast gleichzeitig ins Ziel (innerhalb von nur 10 Minuten!).

„First ship home“ war unser Kat-Regattaneuling Michael Onczul. Und Manfred Steinberger überquerte zwar bei den Yachten als Erster die Ziellinie, aber sein Vorsprung reichte nicht aus, um nach berechneter Zeit einen vorderen Platz einzunehmen. So gab es diesmal überraschenderweise ganz andere Sieger, als gewohnt. Gratulation! Vielleicht ist das ja ein Ansporn für neue Regattateilnehmer: Jeder kann mal gewinnen! Und der Letzte bekommt ja auch immer einen Pokal. Reinhard war überglücklich, ihn nach drei Jahren endlich mal abgeben zu dürfen!

Übrigens, bei der Siegerehrung spendierten die Sieger der diesjährigen Clubregatta (Klaus Dalmer und Dieter Wollny) ein Fass Bier und gegrillt wurde auch. Schön, mal wieder so gemütlich zusammen zu sitzen und Seglerlatein über eine Regatta (fast) ohne Wind auszutauschen!

Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr!
Sandra und Peter

P.S.: Ach ja! Zu den Fotos, die ich bei der Siegerehrung gemacht habe: Leider wollte die Kamera die Bilder irgendwann nicht mehr richtig speichern. Deshalb sind die Sieger gar nicht mehr mit drauf. Verflixte Technik! Tut mir leid!

 
         
 
         
 
         
 
         
  Ergebnislisten

Gruppe 1 - Yachten

Gruppe 2 - Katamarane